Dienstag, 27. September 2011

Mein Schicksal, schaff mir Raum

SÁNDOR PETŐFI


Mein Schicksal, schaff mir Raum, sinnvoll zu leben,
zu wirken für der Menschheit Wohl!
Weh mir, wenn ungenutzt die reine Flamme,
die in mir brennt, verlöschen soll!

Mag diese Flamme mich auch ganz verzehren,
vom Himmel ward sie mir zuteil.
Mit jedem Schlage fleht mein Herz inbrünstig
um aller Menschen Glück und Heil.

Doch fleht's nicht nur darum mit leeren Worten,
nein, all mein Tun sei der Beweis,
wär auch ein neues Kreuz für diese Taten,
ein neues Golgatha mein Preis.

Ja, für der Menschheit Glück gäb ich mein Leben,
der schönste Tod wär dies, fürwahr!
Gern möcht ich alles dafür geben,
den höchsten Rausch der Lust sogar!

Schicksal, versprich es mir, daß ich so sterbe!
Gern richt ich auf mit eigner Hand
das heilige Marterholz, daran mich kreuzigt
der Menschheitsfeinde Unverstand.


Quelle: https://mek.oszk.hu/01000/01008/01008.htm

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