Frühling
Nikola Jonkov Wapzarov
Frühling, du mein weißer Frühling,
der noch nicht erlebte, nicht gefeierte,
der sich im Traum allein entschleierte,
der im Tiefflug streift den Pappelwald -
du hast Kraft und Schwung, du machst nicht halt.
Frühling, du mein weißer Frühling,
Sturm und Regen wirst du einmal bringen,
Wirbelflammen über uns zu schwingen,
tausend Hoffnungen uns zu erfüllen,
unsrer blutigen Wunden Schmerz zu stillen.
Über jungen Saaten werden Lieder
froh erklingen, frohe Vögel schwimmen,
fröhlich wird das Werk die Menschen stimmen,
die sich lieben werden, eins wie Brüder.
Frühling, du mein weißer Frühling,
der das Leben läßt in Wüsten blühen -
zeige deinen ersten Schwung uns allen!
Sehe ich deine Sonne vor mir glühen,
will ich gern auf deinen Barrikaden fallen.
(A.E. Thoß und Stefan Stantscheff)
Quelle: Tränen und Rosen, Krieg und Frieden in Gedichten aus fünf Jahrtausenden von Achim Roscher, Verlag der Nation Berlin
Nikola Jonkov Wapzarov
Frühling, du mein weißer Frühling,
der noch nicht erlebte, nicht gefeierte,
der sich im Traum allein entschleierte,
der im Tiefflug streift den Pappelwald -
du hast Kraft und Schwung, du machst nicht halt.
Frühling, du mein weißer Frühling,
Sturm und Regen wirst du einmal bringen,
Wirbelflammen über uns zu schwingen,
tausend Hoffnungen uns zu erfüllen,
unsrer blutigen Wunden Schmerz zu stillen.
Über jungen Saaten werden Lieder
froh erklingen, frohe Vögel schwimmen,
fröhlich wird das Werk die Menschen stimmen,
die sich lieben werden, eins wie Brüder.
Frühling, du mein weißer Frühling,
der das Leben läßt in Wüsten blühen -
zeige deinen ersten Schwung uns allen!
Sehe ich deine Sonne vor mir glühen,
will ich gern auf deinen Barrikaden fallen.
(A.E. Thoß und Stefan Stantscheff)
Quelle: Tränen und Rosen, Krieg und Frieden in Gedichten aus fünf Jahrtausenden von Achim Roscher, Verlag der Nation Berlin
Nikola Jonkov Wapzarov
JimPfeffer - 25. Apr, 10:36






