Der Milan
Alexander Alexandrowitsch Blok
Kreis um Kreis um seine Kreise schlingend
Der Milan kreist über leerem Grasland
Auf das platte randlos fahle äugt er.
Zum Sohn die Mutter, kummerblickend, in
Der Kate, sagt: Da hast du Brot und Brust
Wachse und gehorche, trag dein Kreuz.
Jahrhundert um Jahrhundert, Krieg und Krieg
Ein Aufstand, die brennenden Hütten:
Du, mein Land, bist ja das gleiche immer
Schön aber weinend, uralt aber schön.
Wie lange noch die Kummerblicke der Mutter
Und der Aasvögel Kreise: wie lange noch?
(Karl Mickel)
Quelle: Quelle: Tränen und Rosen, Krieg und Frieden in Gedichten aus fünf Jahrtausenden von Achim Roscher, Verlag der Nation Berlin
Kreis um Kreis um seine Kreise schlingend
Der Milan kreist über leerem Grasland
Auf das platte randlos fahle äugt er.
Zum Sohn die Mutter, kummerblickend, in
Der Kate, sagt: Da hast du Brot und Brust
Wachse und gehorche, trag dein Kreuz.
Jahrhundert um Jahrhundert, Krieg und Krieg
Ein Aufstand, die brennenden Hütten:
Du, mein Land, bist ja das gleiche immer
Schön aber weinend, uralt aber schön.
Wie lange noch die Kummerblicke der Mutter
Und der Aasvögel Kreise: wie lange noch?
(Karl Mickel)
Quelle: Quelle: Tränen und Rosen, Krieg und Frieden in Gedichten aus fünf Jahrtausenden von Achim Roscher, Verlag der Nation Berlin
JimPfeffer - 21. Sep, 12:22






