Emil Claar

Sonntag, 12. April 2009

Weltmarkt

Emil Claar

Die Peitsche saust
In herrischer Faust
Und trifft
Und zeichnet mit blutiger Schrift
Den Menschen, den Hund und das Pferd,
Die alle dasselbe nur wert,
Zu Knechten,
Die vergeblich schrein nach heiligen Rechten!

Quelle: https://gedichte.xbib.de

Über alles hinaus!

Emil Claar (Emil Rappaort)


Über alles hinaus!
Ich bin ein Fremdlich auf Erden
Und wandere ein und aus,
Und kann nicht heimisch werden
In meinem eigenen Haus.

Der Sehnsucht wunde Schwingen,
Gezwängt in Gefangenschaft,
Schlagen in blutigem Ringen,
Flattern in lechzender Kraft!

Paläste aus Marmorquadern
Sind leichtes Wandergezelt;
Tief in des Herzens Adern
Glüht eine andere Welt.

Quelle: https://gedichte.xbib.de

Und immer sind es neue Leiden...

Emil Claar

Und immer sind es neue Leiden,
Die dieses Dasein uns gebiert,
Wenn wir uns endlich, endlich weiden
Am Glück, das flücht'ge Stunden ziert.

Nur Blumen, die am Weg verderben,
Da wir auf nächt'gen Lebenspfad,
Sind unsre Freuden, und sie sterben
Bevor ein Morgen noch genaht.

Quelle: https://gedichte.xbib.de

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