Samstag, 2. Januar 2010

Den Unruhvollen

Hanns von Gumppenberg


Ich lasse von euch mich nicht niederziehen
Ins Chaos blutsaugender Sorgen und Schmerzen -
Ihr sollt mir nicht wirren die Harmonieen,
Und wärt ihr die nächsten an meinem Herzen!

Ich hab′ sie errungen in Ängsten und Qualen,
Dagegen die euern gelind und geringe:
Und als ich mich hob zu den silbernen Strahlen,
Da schüttelt′ ich Höllengeflamm von der Schwinge.

Ich lasse von euch mich nicht niederzwingen,
Und ob ihr mich zehnfach verkennt als Kalten -
Ich weiß, was heißt es, zur Höhe sich ringen,
Und heiter hier oben mich will ich erhalten!

Wie könnt′ ich euch helfen durch Niedersteigen?
Auch ihr müßt das Feindliche selbst überwinden:
Und soll ich euch nützen, so lasset mich zeigen
Durch all meine Ruhe, daß Ruh′ ist zu finden.



Quelle: https://gedichte.xbib.de

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