Sonntag, 12. Juni 2011

Der Krieg.

Alfons Petzold


Aus unbekannten Tiefen stürmt es her,
Es donnert an die Wände, überbraust
Der Räder Sausen, stäupt die Säle leer
Und reißt vom Werke jede Arbeitsfaust.

Seit Jahren wühlte es aus Angst und Haß
Sich aufwärts in das grelle Tageslicht.
Nun ist es fremd dem dunkelen Gelaß
Und glüht aus jedem finsteren Gesicht.

Millionen Hände sind ihm untertan,
Weh dem, der warnend ihm entgegentritt,
Der wilde Blutrausch ist kein Traum und Wahn
Er schreit und klirrt aus jedem Wort und Schritt.

Und reißt die Herzen aus den Brüsten. Rot
Blüht's aus den Feldern, aus dem Stein der Stadt.
Aus tausend Schlünden springt der giere Tod,
Er springt und würgt und trinkt sich nimmer satt.


Quelle: https://gedichte.xbib.de

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