Freitag, 29. Oktober 2010

Im einundzwanzigsten Jahrhundert

Falderwald

Ja scheinbar spielt die Welt verrückt
im einundzwanzigsten Jahrhundert.
Sie wird vom Wirtschaftskrieg bedrückt,
was weiter auch nicht mehr verwundert.

Was brauchen wir Herrn Köhler noch
in diesen feinen deutschen Landen?
Zwar sagte er die Wahrheit, doch
Vertrauen ist nicht mehr vorhanden.

Frau Merkel schenkt der Eurowelt,
als sie in Moskau Kriegsschau feiert,
das hartverdiente Steuergeld,
vom bon ami "gelackgemeiert".

Der Euro fließt per Eilgesetz
durch angsterfüllte Dilettanten
ins internationale Netz
der skrupellosen Spekulanten.

Herr Westerwelle ist schon still,
denn seine schönen Wahlversprechen,
die muss er, wenn er bleiben will,
als guter Schoßhund leider brechen.

Weil's vorn und hinten nicht mehr reicht,
droht Kindern, Rentnern, Armen, Kranken,
daß man jetzt schnell bei ihnen streicht,
sozial ist man ja nur zu Banken.

Nun sind wir endlich ganz real,
manch Wahlvieh hat sich wohl gewundert,
barmherzig christlich-liberal
im einundzwanzigsten Jahrhundert.



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